Amaryllis - der Ritterstern
Hippeastrum
Diese wunderschöne Zwiebelpflanze beglückt uns vor allem um die Weihnachtszeit bis ins Frühjahr hinein mit wunderschönen bis zu 15 cm großen sternförmigen Blüten in Rot, Rosa, Weiß oder verschiedenen Farbmischungen. Erst nach der Blüte erscheinen die schönen langen dunkelgrünen Blätter.
Wenn die Pflanze hell genug steht, entwickelt sie oft noch einen zweiten Blütenschaft, so dass man über mehrere Wochen hinweg die Blütenpracht bewundern kann.
Standort
Stellen Sie Ihren Ritterstern das ganze Jahr über an einen warmen Platz. Vor allem in der Wachstumsphase braucht er viel Sonne, frische Luft und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Im Winter sollten die Temperaturen nicht unter 16°C fallen.
Wenn Sie eine Zwiebel selbst antreiben möchten, brauchen Sie ein wenig Geduld: es wird einige Wochen dauern, bis sich die Blüten zeigen. Pflanzen Sie die Zwiebel im Herbst in einen Topf mit feuchter Erde, es sollte etwa ein Drittel der Zwiebel aus der Erde herausschauen.
Wie bei den Hyazinthen stülpen Sie Ihrer Zweibel nun einen "Hut" aus festem Papier über und stellen Sie sie an einen schönen warmen Platz. Gießen Sie sparsam und lassen Sie die Erde nicht austrocknen. Wenn die Triebe etwa 10 cm lang sind, können Sie das Hütchen abnehmen.
Gießen & Düngen
Während des Wachstums braucht die Amaryllis viel Wasser, aber achten Sie darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Wenn im August die Ruhephase beginnt, muss das Gießen reduziert werden und ab September fast trocken halten.
Wichtig: Gießen Sie die Amaryllis immer von unten, damit die Zweibel nicht fault. Regelmäßiges lüften nicht vergessen!
Während der Blütezeit wird nicht gedüngt. Erst nach dem Verblühen (ca. ab Ende Juli) einmal pro Woche mit Volldünger düngen.
Sonstige Pflegemaßnahmen
Den alten Blütenschaft und die vertrockneten Blüten entfernen. Fleckige Blätter oder vertrocknete Pflanzenteile außerhalb der Ruhephase deuten auf einen Pilzbefall hin. Schneiden Sie die befallenen Teile einfach ab, vorsichtshalber kann man die Pflanze mit einem Fungizid behandeln, ich selbst verzichte aber meistenes darauf, weil ich eine Katze im Haushalt habe, die gerne an fast allen Pflanzen nascht. Vor allem der sog. Rote Brenner ist eine hartnäckige Pilzkrankheit, gegen die man nicht viel tun kann. Ursache ist meist falsche Pflege.


