Begonien: schiefe Blätter, wunderschöne Blüten
Begonia bowerae, Begonia corallina, Eliator-Begonie, Begonia Rex Cultorum
Alle bekannten Begonienarten haben ein gemeinsames charakteristisches Merkmal: die asymmetrischen Blätter. Deshalb heißt die Familie, zu denen die Begonien gehören: Schiefblattgewächse. Die Blatt- und Blütenformen sind außerordentlich vielfältig, die Blüten häufig in Dolden oder prächtigen Blütentrauben in allen Farbnuancen von Weiß bis Gelb, über Rosa- und Rottöne, sowohl einfach als auch gefüllt. Die Blätter können schmal oder rundlich, spitz zulaufend oder gezackt sein, einfarbig grün oder vielfarbig meliert. Dabei bilden die Schmuckblattbegonien meist eher kleinere, unauffälligere Blüten aus.
Mein Einkaufstipp: Ähnlich wie die Alpenveilchen sind die Schmuckbegonien empfindlich gegenüber Nässe. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Kauf die Stielansätze, ob die matschig oder glasig sind.
Standort
Die meisten Begonien sind tropischen und subtropischer Herkunft, häufig sind es Züchtungen, die man im Fachhandel kaufen kann.
Sie möchten einen halbschattigen, warmen Standort ohne Zugluft, und natürlich mit hoher Luftfeuchtigkeit. Deshalb stellt oder hängt man Begonien idealerweise in ein helles zugluftgeschütztes Blumenfenster oder einen Wintergarten. Ist die Luft eher trocken, dann sollte man sie regelmäßig mit weichem Wasser übersprühen. 18-22°C Lufttemperatur sind ideal.
Gießen & Düngen
Hier wird's schwierig: denn obwohl die Begonien hohe Luftfeuchtigkeit brauchen und ihr möglichst humoses Substrat möglichst nicht austrocknen sollte, gibt es genau hier ein Problem: die Anfälligkeit für Schimmelpilze, Mehltau und Fäulnis, vor allem am Stielansatz. Abhilfe kann man hier nur schaffen, indem man für regelmäßige Luftbewegung bzw. Lüftung sorgt, ohne Zugluft zu verursachen. Im Winter darf kein Frost an die Pflanzen gelangen.
Ist die Temperatur zu hoch oder steht die Pflanze zu trocken, rollen sich die Blätter ein, es können auch Blattläuse auftreten.







