Hibiscus - Roseneibisch - Zimmermalve

Hibiscus rosasinensis

Der Hibiscus - auch Roseneibisch oder Zimmermalve genannt - kann bei guter Pflege recht alt und sehr groß werden, ein richtiger Baum. Vor allem wenn er im Sommer ins Freie darf, kann man ihm beim Wachsen förmlich zusehen. Auch Regen tut ihm gut.
Seine Blüten gibt es in unzähligen Farben, einfach und gefüllt. Das Neueste auf dem Markt ist ein Riesenhibiscus, mit Blüten so groß wie Frühstücksteller!

Der Hibiscus verträgt Sonne sehr gut, und aufgrund seines schnellen Wachstums braucht er bald viel Platz. Man kann ihn im Frühjahr zurückschneiden, bei meinem habe ich das nur selten übers Herz gebracht.

 

Hibiscus-Galerie

© Michael Baudy, PIXELIO
© Ernst Rose, PIXELIO
© Martin Schneider, PIXELIO
© Silke Bahr, PIXELIO
© Rike, PIXELIO
© Stephanie Böhm, PIXELIO
© Uli Carthäuser, PIXELIO
exotische Hibiscusblüte

Standort

Der Hibiscus ist heute in vielen Haushalten anzutreffen. Das mag daran liegen, dass er es das ganze Jahr über warm mag, auch direkte Sonneneinstrahlung gut verträgt und schnell wächst. Mit seinen glänzenden dunkelgrünen Blättern und seinen prachtvollen Blüten begeistert er das ganze Jahr über. Im Sommer fühlt er sich auf Terrasse, Balkon oder im Garten sehr wohl und dankt dies mit intensivem Wachstum. Aber Vorsicht: Der Hibiscus ist sehr anfällig für Blattlausbefall! Deshalb sollte man ihn bei Aufenthalt im Freien regelmäßig kontrollieren. Und auch beim Kauf sollte man sehr genau hinsehen, vor allem die Knospen werden stark befallen.

 

Gießen & Düngen

© gänseblümchen, PIXELIO

Da der Hibiscus mit seinen vielen Blättern viel Feuchtigkeit verdunstet, braucht er viel Wasser; er sollte möglichst nie austrocknen, da er sonst Blätter verliert. Aber: Staunässe vermeiden. Am besten nach jedem reichlichen Gießen nach 20 Minuten das überschüssige Wasser aus dem Übertopf abgießen. Nimmt man entkalktes (weiches), abgekochtes Wasser oder Regenwasser, vermeidet man Kalkflecken auf den Blättern. Auch regelmäßiges Tauchen tut ihm gut, vor allem im Sommer.

Auch regelmäßige Düngergaben tun dem Hibiscus gut: während der Blütezeit Volldünger für Blütenpflanzen 1 x pro Woche ins Gießwasser geben, ab Herbst die Zufuhr reduzieren.

 

Sonstige Pflegemaßnahmen

Bei zu trockener Luft könenn auch in der Wohnung Blattläuse über den hibiscus herfallen. Regelmäßiges Sprühen mit weichem Wasser und Kontrolle helfen.
Der Hibiscus mag nicht gern hin und her geschoben werden, denn auf einen  Standortwechsel kann er sehr empfindlich reagieren und seine Blütenknospen abwerfen.
Wenn die Wuchshemmer nach 1-2 Jahren "verbraucht" sind, wird er wieder gestreckter wachsen, dann kann ein Rückschnitt im Frühjahr nicht schaden.