Bromelien - Ananasgewächse

Bromelienbluete.

Die meisten der bei uns im Handel erhältlichen Ananasgewächse stammen aus den feuchten Tropen Mittel- und Südamerikas. Dort leben sie epiphytisch auf Bäumen oder anderen Pflanzen. Weil sie sich an diesen Lebensraum angepasst haben, bilden sie deshalb keine Stämme oder Zweige aus. Da sie keine Verbindung zum Erdboden haben, versorgen sie sich auf eine besondere Art und Weise mit Wasser und Mineralstoffen: in ihrer Trichterrosette sammeln sie Wasser, Staub und verwesende Insekten.

 

Pflegeleichte Brasilianerinnen

Ananasgewächs. © Marianne 19, PIXELIO

Die Bromeliengewächse (Bromeliaceae) sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Charles Plumier (Plum.) benannte die Gattung Bromelia nach dem schwedischen Arzt und Botaniker Olaf Bromel (1639-1705). Antoine Laurent de Jussieu (Juss.) veröffentlichte die Familie 1789. Zuerst galt das alleinige Interesse (ab ca. 1690 in Europa) den Früchten der Ananas. Als im 19. Jahrhundert exotische Pflanzen in Mode kamen, begann man auch mit der Kultur von Bromelien als Zierpflanzen. (Quelle: wikipedia)

 

Kurzlebige Schönheiten

Ananasgewächs mit Fruchtstand.

So schön die Ananasgewächse auch sind, so gibt es bei íhrer Haltung einen Wehrmutstropfen: nach der (einmaligen) Blüte sterben sie. Da aber die meisten Bromelien vor ihrem Ende kleine Jungpflanzen bilden, kann man so rechtzeitig für Nachwuchs sorgen. Dafür sind sie während ihrer Lebenszeit unkomplizert, und bei guten Standortbedingungen und liebevoller Pflege blühen sie eine Ewigkeit lang. Manche lassen sich aber mit der Blüte jahrelang Zeit, sodass man sich lange an ihnen freuen kann.