Mimose: Schamhafte Sinnpflanze

Mimosa pudica

Die Mimose stammt aus dem tropischen Amerika und ist eine sehr ungewöhnliche Pflanze: berührt man vorsichtig ihre zarten Blätter oder pustet sie leicht an, dann klappen sie zusammen - wie um sich zu schützen. Dieser Eigenschaft verdankt sie ihren anderen Namen: "Rühr mich nicht an". Ihre feinen gefiederten Blätter bringen während der Blütezeit genauso zarte fliederfarbene Blüten zur Geltung, die wie kleine zarte Strahlenkugeln an den Zweigen sitzen. Ein wunderhübscher Anblick.

 

Standort

Mimose.

Auch was den richtigen Standort betrifft, ist die Mimose sehr sensibel: sie möchte eine gleichbleibende Zimmertemperatur das ganze Jahr über, dazu eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit und gleichmäßig frische Luftzufuhr - aber auf keinen Fall dauerhafte Zugluft! Andersnfalls droht Spinnmilben-oder Blattlausbefall! Ein absolutes NoGo ist Tabakrauch. Damit die Mimose ihre schönen Blüten zeigt, braucht sie die Sonne zur Blütenbildung.

Gießen & Düngen

Mimosenblüten.

Als Kind der Tropen braucht die Mimose regelmäßig frisches Wasser und sie sollte auch nie austrocknen. Regelmäßiges Sprühen, im Sommer am besten täglich, tut ihr sehr gut. Sie ist auch gut für Hydrokultur geeignet.
Düngen Sie Ihre Mimose regelmäßig alle 2-3 Wochen mit handelsüblichem Volldünger, idealerweise 1,5 g auf einen Liter Wasser.

 

Sonstige Pflegemaßnahmen

Mimosenblätter.

Wenn die Mimosentriebe zu lang werden, dann kann man sie vorsichtig zurückschneiden.