Zwergpfeffer, Peperomia
Peperomia obtusifolia
Der Zwergpfeffer könnte eigentlich auch in die Kletterpflanzen einsortiert werden, zumindest einige Arten davon, welche lange Ranken ausbilden. Das witzige am Zwergpfeffer ist, dass es sehr viele sehr unterschiedlich aussehende Arten gibt, die auf den ersten Blick gar nicht ähnlich aussehen. Es gibt die unterschiedlichsten Blatt- und Wuchsformen, sie werden aber meist nicht größer als 30 cm.
Die meisten der 750 bekannten Arten stammen aus den Tropen, bei der vielfalt kann man schnell zum Sammler werden.
Standort
Was den idealen Standort betrifft, so haben die meisten Peperomia-Arten ähnliche Ansprüche: sie stehen sehr gerne halbschattig, und Sonne wird, wenn überhaupt, dann nur kurz vertragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Sommer durch Sprühen erhöht werden. Die Raumtemperatur darf auch im Winter zimmerwarm sein, also ca. 16°-20°C.
Info: Im Gegensatz zum kleineren Zwergpfeffer ist der echte Pfeffer (Piper nigrum) eine wesentlich größere Pflanze.
Gießen & Düngen
Gießen Sie Ihren Zwergpfeffer regelmäßig, aber lassen Sie ihn auf keinen Fall nass an den Füßen werden, er könnte sonst leicht faulen. Am besten nach dem Gießen oder Wässern das restliche Wasser aus dem Übertopf wegschütten. Und lassen Sie die Pflanze bitte nicht austrocknen, das quittiert sie sofort mit deutlichem Blattverlust.
Wenn Sie Ihren Zwergpfeffer sowieso jede Woche wässern, dann geben Sie bei der Gelegenheit gleich eine niedrig dosierte stickstoffbetonte Düngerlösung dazu. Gießen & Düngen in einem Abwasch!


