Wunderstrauch: jedes Blatt ist anders

Codiaeum variegatum var. pictum

Der Wunderstrauch - evtl. auch unter dem Namen Crotonpflanze bekannt - gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und stammt aus den Regenwäldern Südostasiens. Das Faszinierende an ihm sind seine Blätter: je nach Standort zeigen sie Färbungen von Gelb, Orange, Rot und vielen verschiedenen Grüntönen. Auch die Form der Blätter kann variieren: von schmal und spitz über ovale bis hin zu Handtellerartig geformten Blättern können sich die Blattformen unterscheiden, und meistens hat jedes Blatt eine andere Farbe oder Farbmischung.
Der Wunderstrauch kann bei guter Pflege die Form eines kleinen Baumes oder eines Busches annehmen.

 

Standort

Wunderstrauch.

Stellen Sie Ihren Wunderstrauch möglichst hell und sorgen Sie für hohe Luftfeuchtigkeit, bei sehr trockener Umgebungsluft kann ein Luftbefeuchter notwendig werden. Das bedeutet auch, dass der Wunderstrauch nicht in jeder Umgebung gut gedeihen wird. Tropische Verhältnisse wären ideal für ihn.
Damit die Blätter die schönen gelben und roten Verfärbungen bekommen, braucht er direkte Sonneneinstrahlung, auch im Winter.
Bei zu trockener Luft oder schnellem Temperaturwechsel (z.B. Einkauf der Pflanze im Winter) führen unweigerlich zum Abwerfen der Blätter. Lieber in der warmen Jahreszeit kaufen.

 

Gießen & Düngen

© Betty, PIXELIO

Wie schon bei den Standortbedingungen beschrieben, braucht der Wunderstrauch zum guten Gedeihen ein feuchtwarmes Klima. Dazu gehört auch regelmäßiges Wässern - der Ballen darf nicht austrocknen. Gerne mit entkalktem zimmerwarmem Wasser.
geben Sie Ihrem Wunderstrauch jede Woche in der Wachstumszeit je nach Größe der Pflanze 1,5 - 2 g Volldünger auf 1 Liter Wasser. In der Ruhephase im Winter reicht es aus, wenn nur einmal im Monat gedüngt wird.

 

Sonstige Pflegemaßnahmen

Wird der Croton zu groß, muss man ihn umtopfen, am besten in torfreiche Gartenerde. Bei der Gelegenheit kann man sich gleich ein paar Stecklinge abschneiden, nach dem abschneiden den Milchsaft gut ausbluten und trocknen lassen und dann in vorbreitete Töpfchen mit Blumenerde stecken. Die Stecklinge brauchen zum Anwachsen eine Umgebungstemperatur von ca. 25°C.
Wenn man ihn im Frühjahr zurückschneidet, bilden sich Verzweigungen.