Zierpaprika, Spanischer Pfeffer

Capsicum annuum var. spectabilis

Der Zierppaprika ist eine hübsche Pflanze, die vor allem durch ihre vielen kleinen Paprikaähnlichen Früchte gefällt. Meist leuchten sie in vielen Farben gleichzeitig, also grün, gelb, orange und "scharfe" Rottöne. Die kleinen weißen Blüten sind dagegen leider kaum auffällig. Essbar sind die schönen Früchte jedoch nicht.
Achtung beim Anbau von Zierpeperoni! Wie bei den echten Peperoni können empfindliche Menschen schon auf das berühren der Früchte empfindlich reagieren. Wer eine Katze hat, sollte auf Zierpepperoni verzichten.

 

Standort

© Andreas Mäsing, PIXELIO

Im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen steht der Zierpaprika lieber luftig und kühl, vor allem, wenn sich die Früchte gebildet haben - eigentlich ähnlich wie seine großen Verwandten, die Gemüsepaprika. Deswegen stehen sie auch von Frühjahr bis Herbst gerne draußen. Die Pflanzen entwickeln sich dann besonders kräftig.

 

 

Gießen & Düngen

Wie die Freilandpflanzen auch sollten Sie Ihre Zierpaprika reichlich gießen, vor allem in der Wachstumszeit von Mai bis zum Herbst. Danach können Sie die Wassergaben über den Winter bis zum Beginn des Frühlings etwas reduzieren.
Tun Sie beim Gießen die vorgeschrieben Menge Grünpflanzendünger ins Gießwasser - bei jedem Gießen. Erst damit aufhören, wenn sich die Früchte gebildet haben.

 

Sonstige Pflegemaßnahmen

Die Zierpaprika ist ansonsten eher unkompliziert. Achten Sie immer auf ausreichende Lüftung. Im Frühjahr kann man durch beschneiden einen buschigen Wuchs fördern.