Talerbaum, Affenbrotbaum
Crassula ovata, C. lactea, C. argentea, C. obliqua, C. portulacea
Der Talerbaum - ich kenne ihn seit meiner Kindheit als Affenbrotbaum - ist sehr beliebt, weil er so ziemlich die unkomplizierteste Pflanze ist, die es gibt. Meine Eltern hatten ein sehr altes und großes Exemplar, und deren Ableger in meinem Wintergarten sind selbst schon stattliche Bäume.
In seiner Heimat Südafrika kann der Talerbaum bis zu 3 Meter hoch werden. Die anfangs grünen Stiele verholzen mit der Zeit und werden zu einem Stamm.
Wenn ein Talerbaum doch mal eingeht, gibt es meist nur 2 Gründe: entweder Wolläuse oder durch - Ertrinken.
Standort
Der Affenbrotbaum steht gerne hell, im Sommer auch gerne draußen. Im Winter ist ein etwas kühlerer Platz nicht schlecht für ihn, steht er in der dunklen Jahreszeit zu warm, dann können Blätter abfallen.
Gießen & Düngen
Wie schon oben erwähnt, sterben Talerbäume oft durch Ertrinken. Meine beiden sind ca. 15 Jahre alt und schon ca. 80cm hoch, ich gieße sie nur 1 x im Monat mit wenig Wasser. Die Erde ist dann meist total angetrocknet, was ihnen aber nichts ausmacht. Im Winter noch weniger gießen, wenn die Blätter anfangen runzlig zu werden.
Düngen am besten nur max. einmal monatlich mit sehr schwacher Dosierung.
Sonstige Pflegemaßnahmen
Statt zu gießen kann man den Talerbaum auch im Sommer abduschen oder bei Regen rausstellen. Hinterher aber unbedingt darauf achten, dass im Übertopf keine Staunässe entsteht.
Vermehren kann man ihn ganz leicht. Einfach Kopfsteckling abschneiden, in Sukkulentenerde stecken und - beim Gedeihen zusehen.
