Christusdorn - dornige Ranken
Euphorbia milii
Obwohl der Christusdorn an seinen langen Ranken spitze Dornen besitzt, ist er kein Kaktus. Wenn man ihn anschneidet (z.B. wenn man Triebe kürzen will), dann zeigt der ausfließende weiße Milchsaft, dass er zu den Wolfsmilchgewächsen gehört. In seiner Heimat Madagaskar kann er als Strauch bis zu 2 m hoch werden.
Die eigentlichen Blüten sind unscheinbar und nur wenige Millimeter groß. Aber die beiden rot- oder orangefarbenen Hochblätter und der doldenartige Wuchs der Blütenstände lassen die vielen Blüten trotz ihrer geringen Größe sehr hübsch erscheinen.
Standort
Gießen & Düngen
Den Christusdorn nur mäßig gießen, auf keinen Fall Wasser im Übertopf stehen lassen, sonst beginnt er zu faulen. (Ich nehme auch für meine Sukkulenten entkalktes Wasser.) Der Ballen darf auch mal antrocknen. In der Ruheperiode im Winter kann man ihn fast trocken halten, nur selten gießen.
In der Wachstumsphase verträgt er wöchentlich einen Volldünger für Sukkulenten, in der Ruheperiode das Düngen auslassen.
Sonstige Pflegemaßnahmen
Bei guter Pflege und den richtigen Standortbedingungen kann er recht schnell wachsen, deswegen kann bei Jungpflanzen jährliches Umtopfen erforderlich sein.
Man kann den Christusdorn durch Kopfstecklinge leicht vermehren. Nach dem Abschneiden der Kopfstecklinge muss zunächst der Fluss des Milchsaftes gestoppt werden: die Schittstelle in 30°C warmes Wasser einrtauchen und darauf achten, dass der Milchsaft nicht mit der Haut in Berührung kommt. Dann kann man den Steckling etwas antrocknen lassen und in einem Topf mit Erde oder einem Kakteengemisch einsetzen.
Wird die Pflanze sehr groß, dann macht es Sinn, die langen Ranken durch Aufbinden abzustützen.

